Dr. Falko Bengen

Dr. med. Falko Bengen

Facharzt für Innere Medizin
Naturheilverfahren & Sportmedizin
Neuraltherapie nach Huneke

Neuraltherapie

Neuraltherapie in der Allgemeinmedizin


In den fast 20 Jahren hausärztlicher Tätigkeit einschließlich der Neuraltherapie nach Huneke war ich immer bemüht, diese Therapie über alle Fachbereiche hinweg anzuwenden und habe über die Jahre bei so manchen Krankheitsbildern Erfolge erzielt.

Neben dem gesamten Bewegungsapparat (siehe „Neuraltherapie bei Beschwerden des Bewegungsapparates“) als Domäne der Neuraltherapie lassen sich vor allem gynäkologische Krankheitsbilder oft sehr positiv beeinflussen. Typische Beispiele sind das prämenstruelle Syndrom, die Dysmenorrhoe, die Dyspareunie, Endometriose-Beschwerden, das meist chronische Beckenschmerzsyndrom, Schmerzen des Beckens und der Lendenwirbelsäule nach Schwangerschaften, Menopause und perimenopausale Beschwerdebilder, die Hormonelle Migräne (siehe „Kopfschmerz-Syndrome“) u.v.a.m..

Auch in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) gibt es klassische Erkrankungen, welche wir häufig bessern oder sogar heilen können. Typische Beispiele sind Nebenhöhlenbeschwerden wie z.B. die Sinusitis, die chronisch behinderte Nasenatmung, Nasenpolypen, Zungenbrennen, gehäuft auftretende Rachen- oder Mundschleimhautinfekte, das Globusgefühl im Hals, chronische Heiserkeit, Dysphagie (Schluckbeschwerden) u.v.a.m.. Ein Versuch bei Tinnitus (chronische Ohrgeräusche) kann bei Vorliegen entsprechender körperlicher Untersuchungsbefunde gemacht werden.

In der Dermatologie findet man verschiedene meist nur an einer oder wenigen Körperstellen auftretende Erkrankungen, welche oft hervorragend auf die lokale Neuraltherapie reagieren. Darüber hinaus arbeitet der Neuraltherapeut auch hier an den übergeordneten Strukturen wie den die Hautregion versorgenden Nerven und Blutgefäßen. Bei ursächlich völlig ungeklärten Hauterkrankungen (z.B. Psoriasis) ist fast immer eine Störfeldsuche (siehe „Neuraltherapie nach Huneke“) sinnvoll.

Auch so manche virale Infektionskrankheit wie Herpes simplex (HSV1 & HSV2) oder auch die Gürtelrose (VZV) einschließlich der oft nach Abheilen der Haut persistierenden Schmerzen lässt sich oft positiv beeinflussen. Bei gutem Ansprechen lassen sich immer wieder auftretende Ausbrüche von Herpes-Viren teils völlig verhindern.

Auf Wunsch des Patienten kann man auch versuchen, Systemerkrankungen (z.B. Rheuma), psychologische und psychiatrische Probleme und trotz erfolgter Abklärung weiterhin „unklare Krankheitsbilder“ neuraltherapeutisch zu bessern. Insbesondere bei diesen Indikationen kommt einer intensiven Störfeldsuche- und Behandlung besondere Bedeutung zu.

Die Neuraltherapie nach Huneke (siehe „Neuraltherapie nach Huneke“) in das tägliche allgemeinmedizinische Arbeiten zu integrieren bedeutet für mich eine enorme Bereicherung der ärztlichen Tätigkeit. Basierend auf einer Verbesserung oder auch Wiederherstellung der körpereigenen Regulation lassen sich viele Krankheitsbilder sehr gut behandeln, was meinen Patienten oft nebenwirkungsreiche pharmazeutische Therapien und auch Operationen ersparen kann.

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