Neuraltherapie
Wirbelsäule und Rückenschmerzen
Rückenschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden gehören zu den sehr gut neuraltherapeutisch behandelbaren Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Hierbei berücksichtigt der neuraltherapeutisch tätige Arzt neben strukturellen Veränderungen (z.B. nachgewiesener Bandscheibenvorfall) stets auch die funktionellen Zusammenhänge wie Blockierungen einzelner Segmente der Wirbelsäule, Auffälligkeiten der Muskelfunktionsketten, aktive Muskeltriggerpunkte, die craniosacralen Zusammenhänge und darüber hinaus reichende Verbindungen bis zur Craniomandibulären Dysfunktion (siehe „Kopfschmerz-Syndrome“). Basierend auf der genauen Kenntnis dieser Systeme spielt dabei die neuraltherapeutische Behandlung von aktiven Muskeltriggerpunkten und myofaszialen Triggerpunkten eine maßgebliche Rolle.
Typische Indikationen (Auswahl) sind:
- LWS-Syndrom und unterer Rückenschmerz
- Lumboischialgien
- „Ischias“ und pseudoradikuläre Syndrome
- Lumbale Spinalkanalstenosen
- Lumbale Spondylarthrose
- Schmerzhafte lumbale Spondylolisthesis
- Iliosakralgelenks-Syndrom
- Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie)
- BWS-Syndrom
- Intercostalneuralgie und Schmerzen im Brustkorb
- Thoracic-Outlet-Syndrom
- Flankenschmerzen
- HWS-Syndrom und Nackenschmerzen
- Uncovertebralarthrose
- Cervicobrachialgien
- Cervicocephalgien
- Alle schmerzhaften Zustände nach Operationen