Dr. Falko Bengen

Dr. med. Falko Bengen

Facharzt für Innere Medizin
Naturheilverfahren & Sportmedizin
Neuraltherapie nach Huneke

Neuraltherapie

Neuraltherapie bei Beschwerden des Bewegungsapparates


Die häufigsten gesundheitlichen Probleme, bei denen die Neuraltherapie nach Huneke mit großen Erfolgsaussichten angewendet werden kann, betreffen den Bewegungsapparat des Menschen und die Gebiete Orthopädie und Unfallchirurgie.

Dabei handelt es sich um akute und chronische Schmerzzustände und/oder Bewegungseinschränkungen in Teilen des Bewegungsapparates – insbesondere auch oft nach Verletzungen und Operationen.

Patienten mit solchen Beschwerden sind oft bei ihren Alltagsverrichtungen stark eingeschränkt und haben einen hohen Leidensdruck. Es kommt sehr häufig zu einer Chronifizierung und somit auch zu dauerhaften Einschränkungen der Teilhabe am Leben.

Ein großer Vorteil für neuraltherapeutische Patienten besteht in der Vermeidung unnötiger oder teils auch schädlicher Operationen. Ob die neuraltherapeutische Behandlung alternativ eingesetzt werden kann ist maßgeblich von der Erfahrung und Expertise des neuraltherapeutischen Arztes abhängig. Des Weiteren lassen sich bei erfolgreicher Neuraltherapie oft Einsparungen bei Medikamenten einschließlich der teils vorhandenen Nebenwirkungen erzielen.

Aufgrund der heute sehr präzise arbeitenden bildgebenden Verfahren (z.B. MRT) werden häufig strukturelle Auffälligkeiten ohne weitere kritische Prüfung mit der Ursache der Beschwerden des Patienten gleichgesetzt. Dies kann letztlich zu Fehldiagnosen und somit zu Therapievorschlägen einschließlich operativer Verfahren führen, welche dem Patienten nicht helfen und im schlimmsten Fall zusätzliche Beschwerden auslösen.

Alle Erwägungen zur neuraltherapeutischen Vorgehensweise am Bewegungsapparat sollten immer auch das gesamte myofasziale System mitberücksichtigen. Dabei handelt es sich um die Gesamtheit aller Muskeln und Faszien mit ihren den Körper durchziehenden Muskelfunktionsketten. Basierend auf der genauen Kenntnis dieser Systeme spielt dabei die neuraltherapeutische Behandlung von aktiven Muskeltriggerpunkten und myofaszialen Triggerpunkten eine maßgebliche Rolle. Integriert in diese Vorgehensweise werden ebenso alle Befunde aus dem Gesichts-, Kopf- und Kiefergelenksbereich (siehe auch „Kopfschmerz-Syndrome“) wie z.B. die Craniomandibuläre Dysfunktion.

Bei der überwiegenden Zahl der Beschwerdebilder des Bewegungsapparates kann die Neuraltherapie nach Huneke als konservative Behandlungsmethode außerordentlich hilfreich sein. Durch eine konsequente neuraltherapeutische Behandlung über meist mehrere Sitzungen einschließlich der Störfeldtherapien (siehe „Neuraltherapie nach Huneke“) lässt sich gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen bei bis zu 80% aller Patienten eine deutliche Besserung oder auch Heilung erreichen.

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